Nachtschicht Zelluloid am 10.01.2020

In Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Chemnitz zeigen wir zur ersten NACHTSCHICHT zelluloid des Jahres 2020 die Programmreihe Made in Germany: Neue Heimat der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen.

Made in Germany: Neue Heimat ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. Während Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnräume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. Überall lauern Dämonen. Auch bei Bjørn Melhus, der den Umgang einer Krieg führenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen führt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation Däwit, die schon auf über 200 Festivals lief, erzählt, wie ein Junge notgedrungen unter Wölfen aufwächst. Und am Ende versucht Eva Könnemann, eine ländliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige künstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, auch auf vielen anderen Festivals gewannen sie wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. (Ankündigung Internationale Kurzfilmtage Oberhausen)


Programm:

Wildnis
Helena Wittmann, Deutschland 2013, 12 Minuten

you and me
Karsten Krause, Deutschland 2009, 4 Minuten 

I’m Not the Enemy
Bjørn Melhus, Deutschland 2011, 13 Minuten

Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen
Susann Maria Hempel, Deutschland 2014, 18 Minuten

Däwit
David Jansen, Deutschland 2015, 15 Minuten

Das offenbare Geheimnis
Eva Könnemann, Deutschland 2015, 29 Minuten

 

Spiellänge: 91 Minuten

Ort und Zeit:

Freitag, 10. Januar, 21.00 Uhr Schauspielhaus Chemnitz - Ostflügel: Nachtschicht Zelluloid